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Flexible Arbeitszeiten

"Auslaufmodell" feste Arbeitszeiten

Der klassische (Büro-)Job mit regulären Arbeits­zeiten von 9 bis 17 Uhr wird immer mehr zum Auslaufmodell, wie eine Stu­die der Hans-Böckler-Stiftung feststellt.

Demnach gelten nur noch für 13 Prozent der in Deutschland Beschäftigten klassische Ar­beitszeiten zwischen 35 und 41 Wochen­stunden in der Zeit zwischen 9.00 und 17.00 Uhr. 40 Prozent der Befragten müssten hingegen „äußerst flexibel" arbeiten.

2Prozent von ihnen geben an, pro Wo­che 42 oder mehr Arbeitsstunden zu leisten. 15 Prozent haben sehr stark schwankende Arbeits­zeiten, etwa in der Gastronomie oder im Einzelhandel.

Weit verbreitet sei auch Schichtarbeit, die beispielsweise im verar­beitenden Gewerbe von 50 Prozent der Beschäftigten geleistet werden müsse. Seit 1989 habe sich damit die Quote der „in klassischer Normalarbeitszeit" tätigen Beschäftigten halbiert, so die Stiftung.

 
Quelle: Arbeitsmarkt Bildung l Kultur l Sozialwesen 20/2007

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