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Heiße Luft vom NRW Arbeitsminister

Massenhafte Auszüge junger Arbeitsloser aus elterlichen Wohnungen sind Hirngespinste.

Laut taz nrw vom 3.11.05 basieren die markigen Worte des neuen NRW-Arbeitsministers Laumann, dass  „ganze Schulklassen eigene Wohnungen anmelden, um Anspruch auf ALG 2 zu haben,“ keineswegs auf Fakten. Wenn seine Aussage stimmen würde, müsste die Zahl der Bedarfsgemeinschaften, in denen nur eine Person lebt, sprunghaft angestiegen sein. Doch in NRW ist deren Anteil in den letzten Monaten sogar zurückgegangen:  Laut Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit betrug der Anteil der Single-Haushalte im Februar 2005 55,9 % aller Bedarfsgemeinschaften, im September waren es nur noch 55,7 Prozent.

Das Arbeitsministerium NRW war gegenüber der taz zu keinerlei Stellungnahme zu diesen Zahlen bereit.

 

 

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