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Ni una mas! Frauenmorde in Ciudad Juarez

Film-Vortrag zur aktuellen Situation an der Grenze zwischen Mexiko und den USA

Was
Wann 01.12.2007
von 20:00 bis 22:00
Wo Oscar-Romero.Haus
Termin übernehmen vCal
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Die Frauenmorde von Ciudad Juárez, Chihuahua, gehen weiter. In den letzten 14 Jahren wurden über 500 junge Frauen ermordet und etwa 1500 sind verschwunden. "Das Klima von Gewalt und Straflosigkeit wächst, ohne dass bis zum heutigen Tag konkrete Aktionen unternommen wurden, um dieser Situation ein Ende zu bereiten", informiert Nuestras Hijas de Regreso a Casa (NHRC), eine Nichtregierungs-Organisation aus Ciudad Juárez.

NHRC-Direktorin Marisela Ortiz und Manuela Simental, Mutter der 1997 verschwundenen Elena, sind dieser Tage in der Bundesrepublik unterwegs. Mit aktuellen Filmausschnitten wollen sie die internationale Öffentlichkeit über die Geschehnisse in ihren Heimat aufklären. Denn in Mexiko interessiert sich bis heute kaum jemand für das Schicksal der jungen Frauen. Schlimmer noch: NHRC-AktivistInnen werden bedroht, verfolgt und misshandelt. Polizisten, Staatsanwälte, regionale Regierungen sind daran beteiligt, üben Druck auf Mütter und Väter aus.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Oscar-Romero-Haus, dem AStA Frauenreferat Bonn, dem Interkulturellen Mädchentreff AZADE, Migrantinenntreff Gülistan, der TUBF, der ILA der FAU Bonn.

Samstag 1.12.2007 um 20 Uhr
auf dem Dachboden des Oscar Romero Hauses
Heerstrasse 205, 53111 Bonn